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Liebe und Freiheit

"Liebe zur Freiheit ist die Zierde sterblicher Wesen."

John Wesley (1703 - 1791)

Mittwoch 14. Juni 2017 06:06Alter: 162 days
/ Kategorie: Europa

Gott handelt - auch in Portugal

Mit Worten und Taten die Liebe von Jesus weiterzugeben; Menschen einzuladen, sich auf das Unterwegssein mit Jesus einzulassen und ihrerseits neue Menschen zu ermutigen, mitzukommen: Auf diese Weise erfüllt die Portugiesische Methodistenkirche die Mission, die ihr von Gott anvertraut worden ist.

Gottesdienst in der methodistischen Gemeinde Mirante/Porto

Die gegenwärtige Erfahrung der methodistischen Gemeinde Mirante in Porto ist so ermutigend wie inspirierend. Zwar leben die meisten Mitglieder und Freunde nicht dort, wo sich die älteste methodistische Gemeinde Portugals trifft – nämlich im Herzen der zweitgrössten Stadt Portugals. Trotzdem hat die Gemeinde eine segensreiche Ausstrahlung – weil sie sich darauf verlässt, was in Jeremia 29, 13, verheissen ist: «Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.»

 

Die Sonntagschule für alle Altersstufen wird von einer erfreulich grossen Zahl an Teilnehmenden besucht. Auch der Hauptgottesdienst am Sonntagmorgen zieht viele Menschen unterschiedlicher Generationen an: Kinder, junge Erwachsene, junge Paare, ältere Paare, ältere Menschen – und jeden Sonntag auch Besucherinnen und Besucher. Unter der Woche gibt es zahlreiche Aktivitäten: Gebetstreffen, Bibel-Gesprächskreis, sozialdiakonische Programme für Menschen in einer Notsituation und eine offene Tür für interessierte Menschen, die Gott und das Leben der Gemeinde kennenlernen möchten. Zudem gibt es eine sehr lebendige Jugendgruppe, und der Chor trifft sich regelmässig, um für Auftritte in Gottesdiensten oder an besonderen Veranstaltungen zu üben.

 

Eine der derzeit inspirierendsten Erfahrungen hängt mit den wöchentlichen Kleingruppentreffen in Privathäusern zusammen. Am Anfang der Bewegung stand eine einzige solche Gruppe; inzwischen gibt es deren sechs, wobei zwei aus jungen Erwachsenen bestehen. Durch ihre Zugehörigkeit zu diesen Gruppen engagieren sich Menschen, die zuvor ein eher distanziertes Verhältnis zum Gemeindeleben hatten, plötzlich mit Freude und Zuverlässigkeit in den verschiedenen Aktivitäten. Menschen, welche die Kirche schon fast vergessen hatten, schätzen es plötzlich, selber ein Teil davon zu sein. Und Menschen, die sich erst vor kurzer Zeit der Gemeinde angeschlossen haben, beteiligen sich aktiv am Zeugnis und Dienst der Gemeinde.

 

Die Kleingruppen bieten Interessierten die Gelegenheit, in einem Privathaus Gastfreundschaft zu erfahren, gemeinsam zu beten, zusammen mit anderen die Bibel zu lesen und sich darüber auszutauschen. Zudem schaffen sie Raum, um segensreiche Erfahrungen wie auch herausfordernde Lebenssituationen mit anderen zu teilen. Die Treffen dauern üblicherweise 45 Minuten; dazu kommen noch 15 Minuten, um sich bei Fruchtsäften, Wasser und Keksen in ungezwungenen Gesprächen auszutauschen.

 

Der Sonntag bietet dann eine Möglichkeit, dass alle Kleingruppen-Mitglieder gemeinsam Gottesdienst feiern, die Gemeinschaft geniessen – und mit jenen Leuten in Kontakt kommen, die noch nicht Teil dieser besonderen Erfahrung sind. Die Gottesdienste sind eine sehr gesegnete Zeit in einer Atmosphäre, die Besucherinnen und Besuchern hilft, sich willkommen zu fühlen. Und sie tragen dazu bei, dass Menschen ermutigt werden, Gott zu entdecken und ihre Vertrauensbeziehung zu vertiefen. Ein Weg, auf dem sie dann auch fortwährend Unterstützung finden.

 

All dies geschieht, weil Gott durch den Heiligen Geist im Leben von Menschen wirkt. Was in der Apostelgeschichte beschrieben ist, ist auch in Portugal eine Realität: «Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.» (Apostelgeschichte 2, 47)

 

Quelle: Bischof Sifredo Teixeira, Portugiesische Methodistenkirche


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